Ohne Reue - Keine Rettung
Durch Reue: "wird Freude im Himmel sein über einen Sünder [über jeden Sünder], der Buße tut"
(Lukas 15, Vers 7)
Anspruch an eine Konfession, Konfessionswahl
und Fragen zum Seelenheil
Von dem Anbeginn der Zeit war der Mensch immer bemüht in verschiedenen philosophischen Ansätzen den Sinn des Lebens zu erkennen, zu unterscheiden zwischen Gut und Böse, moralische Grundlagen für das Funktionieren einer Gesellschaft aufzustellen, das eigene Glück zu realisieren, zu verfolgen und schließendlich auch die Frage nach dem Seelenheil und wie ein Mensch dieses erreichen kann gestellt.
Die Antworten auf diese Fragen bieten vor allem die Konfessionen teilweiße miteinander im Einklang aber auch häufig unterschiedlich und manchmal sogar gegensätzlich.
Die menschliche Logik folgt häufig (um nicht zu sagen immer) vor allem dem eigenen Vorteil, dem eigenen Interesse, dem eigenen Überleben. Nicht so aber Gott.
Angefangenen von der Selbstaufopferung Jesu am Kreuz, bis zur Bergpredigt aber auch durch das gesamte Neue Testament hindurch, eines wird deutlich sichtbar und deutlich wahrnehmbar: die Lehre Christi folgt nicht der menschlichen Logik, sondern ist eine, nicht von Menschenhand und Verstand erschaffene Lehre, sondern eine göttliche Lehre. Eine Lehre zur Errettung der Menschen und der Weg zum Seelenheil.
Der Sinn der Herabkunft Christi ist die Errettung des Menschen durch mehrere Punkte.
- Einmal durch seine eigene Aufopferung am Kreuz
- aber auch durch den Weg den Er uns zeigt, wie wir das erstrebte Seelenheil erlangen können und zu Gott gelangen können.
Jesus ruft uns auf:
- "Ihr sollt nun volkommen sein, gleichwie euer Vater, der in den Himmeln (ist), vollkommen ist." [1] Matthäus 5, Vers 48
- – "Bleibet in mir und ich in euch. Gleichwie der Rebzweig nicht von sich selbst aus die Fruch bringen kann, wenn er nicht am Weinstock bleibt, also ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt." Johannes 15, Vers 4
- "Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes esset und sein Blut trinket, habt ihr kein Leben in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferstehen lassen am letzten Tage." Johannes 6, Vers 53.
- "Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet. Viel vermag das Gebet eines Gerechten, wenn es ernstlich ist." Jakobus 5, Vers 16
- "Gehet also hin und machet alle Nationen zu Jüngern, und taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie, alles zu bewahren, was ich euch geboten habe." Matthäus 28, Vers 19
- "Ertragt einander und vergebt euch gegenseitig, wenn jemand Klage gegen den anderen hat; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!" Kolosser 3, Vers 13
Bereits hier ist eine große, schwierige Frage versteckt, die die Christenheit spaltet. Sind alle Sünden eines Menschen, die vergangenen und die in Zukunft kommenden, automatisch durch das Hineintreten in das Christentum vergeben, sprich durch die Taufe, die am Anfang eines jeden Christen steht?
Die Antwort, die verschiedenen christlichen Religionen bieten, fällt unterschiedlich aus.
Sowohl die Erbsünde als auch alle bis zur Taufe begangenen Sünden, werden durch Christus bei der Taufe abgewaschen, jedoch nicht, die Sünden, die ein Mensch nach der Taufe begeht. Dies bedeutet eben nicht ein Freibrief für das Verhalten der Christen nach der Taufe, sondern setzt vor allem Reue und dann die Beichte, um in das Reich Gottes eintreten und aufgenommen werden zu können. Das ist das komplette Hochzeitsgewandt eines Christen.
Warum ist das so? Weil die Sünde einen Menschen von Gott wegziehen kann. Weil die Reue notwendig ist, um sein Verhalten zu ändern, um sich zu bessern, zu einem besseren Menschen zu werden und auch der Aufforderung folgen zu können, "Denn es steht geschrieben: Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig." 1e Petrus 1, Vers 16
Was bringt die Annahme, das Ziel der Errettung erreicht zu haben, mit dem bloßen Eintritt in das Christentum? Darin verbirg sich eine große Gefahr, die Verantwortung für jedes Handeln abgegeben, nach dem Eintritt in das Christentum und somit auch jede mögliche Konsequenz wird abgetreten. Der Mensch lehnt sich zurück in der Gewissheit gerettet worden zu sein und kann dadurch einfacher von dem Versucher überwältigt werden, sprich man nimmt sich nicht in die Vorsicht vor der Sünde, man bemüht sich nicht so sehr und ernsthaft die Gebote einzuhalten, den Willen Gottes zu tun und ist nicht so sehr bemüht sich selbst zu bessern und Gott wohlgefälliger zu werden.
Matthäus 7 Vers 21
Nicht jeder, der zu mir sagt Herr, Herr wird in das Königtum der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. (J. Rauer 2021, S. 17).
Matthäus 12, Vers 50
Denn wer den Willen meines Vaters tut, der in (den) Himmeln (ist), der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter. (J.Jauer 2021, S. 32).
Weil der Zeitgeist immer größeren Einfluss ausübt, verflacht die Bedeutung der Befolgung des Willen Gottes, der Gebote und der Botschaften Christi in der Gesellschaft und leider auch in vielen christlichen Konfessionen. Während die eigentliche Bedeutung von Christ Sein es ist: Christus zu folgen, sind die aktuellen Auswüchse der Verfälschung der Inhalte der gesamten Bibel, der Worte Christi im Neuen Testament und die Degradierung von heiligsten Sakramenten, nämlich die Heilige Kommunion, Taufe (s. O.) zu bloßen Zeichen ohne ihre Wesensverändernden und Heiligenden Wirkung zu bekennen und zu erkennen, werden die Menschen ohne die wichtigsten Hilfsmittel des Menschen für das Erreichen des Seelenheils zurückgelassen. Dasselbe gilt für die Beichte, welche auch ein Sakrament darstellt, und der unzertrennlich die Reue vorausgeht.
Durch die aufrichtige Suche nach Gott im Gebet, und das Lesen der Bibel – vor allem des Neuen Testaments[2] – , engbegleitet durch das Anrufen Jesu und unter Seiner Anleitung, kann jeder Mensch den, für ihn richtigen Weg finden. "Bittet und euch wird vergeben werden; suchet, und ihr werdet finden; klopfet an und euch wird geöffnet werden." Matthäus 7, Vers 7.
Verfasst von Aleksandra Franke am 17.10.2025
Nimmt auf die Kinder Gottes in Wahrheit auf - Öffnet den Weg zu den Sakramenten
Der Sinn dieses Textes ist nicht auf die Kirchen hinzuweisen, die von Gott abgestoßen wurden, denn in der Offenbarung sind viele Stämme abgestoßen. Der Sinn ist es aufzurufen den Weg zu finden, wie sie wieder von Gott geliebt und aufgenommen werden können.
Gott kann alles vergeben, aber kann er auch zulassen, dass jemand ihn ersetzen will, wenn er noch lebt. Neben diesem scharfen Wort hoffe ich keine weiteren finden zu müssen: Gott lebt, er braucht keine Vertreter: weder im Himmel, unter dem Himmel, noch auf Erden und an noch eines sei erinnert, es gibt keinen Ort, auch nicht den Scheol, den er nicht betreten könnte, um seine Kinder rauszuholen.
Ein jeder, der ein Stückchen des guten Samens empfangen hat kann durch Reue und Taufe zum Kind Gottes werden. Es wird Zeit alle Kinder Gottes in die Arme Gottes zurückzuholen. Ein jeder, der an barmherzigen Gott glaubt, ist bereits auf dem Weg aufgenommen zu werden. Die wahren Kirchen mögen, wenn möglich, wenn nicht , sollen die wahren Hirten die Kinder Gottes sammeln und unter die Hennen Flügel der Kirche holen und wenn das nicht möglich ist, wird Gott sich nicht nur "Kinder aus den Steinen erwecken" sondern auch die Hirten und das wünscht sich keine der Kirchen.
- Gebt den Kindern erst die Milch, nicht das Fleisch oder gar die Knochen, mit denen ihr sie vertreibt. Holt sie mit Liebe und Milde. Eröffnet ihnen die Gnade der Sakramente. Seid nicht so streng, denn wie ihr richtet, werdet ihr gerichtet. Stellt nicht so strenge fasten Regeln auf.
- Zeigt die Gottes Kraft seiner Worte, schämt euch nicht für sie. Bedeutet schweigt nicht über die Sünde oder erklärt sie zu keiner. Oder noch schlimmer segnet sie nicht und vor allem betreibt sie nicht, damit verführt die Menschen noch mehr dazu.
- Das Gesetz ist für den Menschen gemacht, nicht der Mensch für das Gesetz. Das Leben bzw. Überleben ist höhergestellt.
- Erweicht Gottes Herz, solange es sich noch erweichen lässt. Kehrt um, schweigt nicht, damit Gott nicht die "Steine sprechen lassen muss" solange ihr schön zuguckt oder euch gar erfreut, wenn die Wahrheit aufgehalten wird. Wenn sogar Philosophen wie John Locke aufrufen zum rebellischen Gebet, könnt ihr das nicht auch.
- Wenn sie Christus verfolgt haben, sollten sie uns nicht auch verfolgen.
- Ist nicht so einfach wie sich das anhört aber "Macht die Wege des Herrn gerade" den, wer sollte bzw. wie sollte man denn überhaupt erahnen können, dass ihr überhaupt den "Schmalen Weg" noch kennt und überhaupt irgendeine "Stimme" hört.
- Behandelt alle Menschen gleich: jede Nation, Konvertiten und nicht Konvertiten, Frauen und Männer. Wie das, das neue Testament besagt: In Galater 3 Vers 28: Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, das ist nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.
Denn die Propheten, die um die "Schafe" weinen aber auch alle Propheten, die weinen, weinen nicht nur Altes Testament Willens und nicht über Israel, sondern sie weinen auch über uns und unsere Zeit:
Habakuk 3 Vers 17
"Denn der Feigenbaum blüht nicht, und an den Reben ist kein Ertrag. Der Ölbaum versagt seine Leistung, und die Terrassengärten bringen keine Nahrung hervor. Die Schafe sind aus der Herde verschwunden, und kein Rind ist in den Ställen. "
Amos 5 Vers 21-23
"Ich hasse eure Feste, und eure Festversammlungen kann ich nicht mehr riechen: Denn wenn ihr mir Brandopfer opfert, missfallen sie mir, und an euren Speisopfern habe ich keinen Gefallen und das Heilsopfer von eurem Mastvieh will ich nicht ansehen. Halte den Lärm eurer Lieder von mir fern! Und das Spiel deiner Harfen will ich nicht hören."
Das Ziel ist nun die Taufe aller Völker wie Gott gesagt hat: "Gehet nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes".
Oder wie es der Prophet Amos gesagt hat, im Amos 5 Vers 24:
"Aber Recht ergieße sich wie Wasser und Gerechtigkeit wie ein immer fließender Bach!"
Denn Reue und Taufe der Vergebung sind Gottes Gerechtigkeit!!!
Aleksandra am 31.01.2026
Receive the children of God in truth – Open the way to the sacraments
The purpose of this text is not to
point to the Churches that are rejected by God, for in Revelation many tribes
were rejected. The purpose is to call upon finding the way in which they may
again be loved and received by God.
God can forgive everything, but can He also allow someone to replace Him while
He still lives? Besides this sharp word, I hope not to have to find any others:
God is alive; He needs no
representatives—neither in heaven, under heaven, nor on earth. And let us
remember one more thing: there is no place, not even hell, that He could not
enter in order to bring out His children.
Anyone who has received even a small portion of the good seed can, through repentance and baptism, become a child of God. It is time to bring all children of God back into the arms of God. Anyone who believes in a merciful God is already on the path to being received. The true churches may—if possible, and if not—then let the true shepherds gather the children of God and take them under the wings of the Church like a hen gathers her brood. And if that is not possible, then God will not only "raise children from the stones" but also shepherds—and none of the churches would desire that.
- Give the children milk first, not meat or even bones with which you drive them away. Bring them with love and grace of the sacraments. Do not be so strict, for as you judge, you will be judged. Do not impose such strict fasting rules. Open to them the grace of the sacraments. Do not be so strict, for as you judge, you will be judged. Do not impose such strict fasting rules.
- Show the power of God's words; do not be ashamed of them. That means: do not remain silent about sin, nor declare it to be none, and—worse still—do not bless it, and above all do not commit it yourselves, for by doing so you tempt people even more.
- The law is made for the human being, not the human being for the law. Life—and survival—is placed above it.
- "Treat all people equally: every nation, converts and non‑converts, women and men. As the New Testament states in Galatians 3:28: There is neither Jew nor Greek, there is neither slave nor free, there is neither male nor female; for you are all one in Christ Jesus."
- Soften God's heart while it can still be softened. Turn back; do not be silent, lest God must "let the stones speak" while you watch quietly or even rejoice when the truth is suppressed. If even philosophers like John Locke call for rebellious prayer, can you not do the same?
If they persecuted Christ, should they not also persecute us?
It is not as easy as it sounds, but "Make straight the ways of the Lord," for who should—or how should one—be able even to guess whether you still know the "narrow path" at all, or hear any "voice"?
For the prophets who weep for the "sheep," and all prophets who weep, do not weep only for the Old Testament's sake and not only over Israel, but also over us and our time:
Habakkuk 3:17
"For the fig tree does not blossom, nor is there fruit on the vines. The olive
tree fails to produce, and the terraced fields yield no food. The sheep have
vanished from the flock, and there is no cattle in the stalls."
Amos 5:21–23
"I hate your feasts, and I cannot smell your solemn assemblies any longer.
Though you offer me burnt offerings, they do not please me, and I will not
regard your peace offerings of fattened cattle. Take away from me the noise of
your songs! I will not listen to the melody of your harps."
The goal now is the baptism of all
nations, as God has said:
"Go therefore and make disciples of all nations, baptizing them in the name of
the Father and of the Son and of the Holy Spirit."
Or as the prophet Amos said in Amos
5:24:
"But let justice roll down like waters, and righteousness like an ever‑flowing
stream!"
For repentance and the baptism of forgiveness are God's righteousness!
Aleksandra, 31 January 2026
